„Das Vermächtnis“ von Daniel Silva | Rezension

Klappentext:

„Ein zwölfjähriges Mädchen wird auf seinem Schulweg brutal entführt. Gabriel Allen, legendärer Agent und mittlerweile Leiter des israelischen Geheimdienstes, wird um Hilfe gebeten – und zwar von niemand Geringerem als Khalid bin Mohammed, dem saudischen Kronprinzen. Vom Westen ursprünglich als Hoffnungsträger gefeiert, betrachtet Gabriel ihn jedoch nicht erst seit dem Bekanntwerden seines skrupellosen Vorgehens gegen Kritiker mit Argwohn. Es gibt in seinem Land viele, die bin Mohammed die neue Macht neiden, und noch mehr, die an den alten fundamentalistischen Wegen festhalten wollen. Angesichts seines eigenen tragischen Verlustes entschließt Gabriel sich, zu helfen, aber nicht zu vertrauen. Und so beginnen die ungleichen Partner mit der Jagd auf die Entführer.“

Inhaltsangabe:

Die anonym im Ausland lebende Tochter des saudischen Kronprinzen Khalid bin Mohammed wird entführt – und Gabriel Allon erklärt sich bereit, diese zu suchen. Die Übergabe der entführten Tochter endet in einer Katastrophe und es wird klar, dass es sich nicht um „einfache“ Entführer handelt – ein Staat steckt hinter dem Verbrechen und dieser versucht nun auch, Gabriel Allon und seine Kollegen zu eliminieren. Das misslingt und so beginnt Gabriel Allon seinerseits die Jagd auf die Entführer, die ihn schließlich quer durch Europa führt.

Rezension:

Alle Thriller aus der „Gabriel Allon“-Reihe von Daniel Silva waren bisher unglaublich spannend – das trifft auch auf „Das Vermächtnis“ zu. Bei einigen Bücher auf der Reihe habe ich manchmal Probleme gehabt die vielen Namen, Decknamen, Lebensläufe und fiktiven Lebensläufe beisammen zu behalten. Bei diesem Band war das kein Problem. Als Ex-Berlinerin und London-Liebhaberin war ich auch von einigen der Schauplätze in der deutschen und der englischen Hauptstadt entzückt – und fasziniert, wie gut der amerikanische Schriftsteller die verschiedenen Schauplätze kennt. Die Beschreibungen passten immer perfekt.

An mein Lieblingsbuch aus der Reihe („Die Attentäterin“) kommt dieser Band nicht heran, dennoch ein unglaublich spannender Thriller, der sich immer wieder – und wie für diese Reihe typisch – Anlehnungen an wahre Begebenheiten gestattet. So spielen der Brexit und die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi eine Rolle – bei der Lektüre musste ich mich einige Male daran erinnern, dass zwar Entlehnungen aus der Realität genommen werden, die Story jedoch fiktional ist.

Fazit:

Selbstverständlich ein Must-Read für Fans der Gabriel Allon-Reihe, aber auch toller Lesestoff für alle, die auf Agenten-/Polit-Thriller stehen!

Gesamtbewertung:

3 / 5


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